Die hohen Kosten des Klimawandels – ein Gespräch mit Professorin Dr. Claudia Traidl-Hoffmann
Shownotes
Im Labor von Claudia Traidl-Hoffmann am Universitätsklinikum Augsburg werden die komplexen Zusammenhänge von Umwelt und Gesundheit erforscht. Welche Faktoren in der Umwelt fördern unsere Gesundheit und welche ebnen den Weg zu chronischen Krankheiten wie Allergien? Durch Aufklärung und Prävention möchte die Professorin für Umweltmedizin die Zahl der Allergikerinnen und Allergiker auf etwa zehn Prozent reduzieren. Im Gespräch mit Kathrin Heydebreck, erklärt sie, wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit auswirkt und warum Tropenkrankheiten längst nicht mehr nur in den Tropen auftreten.
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00:00:03: Willkommen im Maschinenraum Gesundheit, dem Podcast der TK Landesvertretungen.
00:00:09: Hier treffen wir Antreiberinnen und Pioniere die sich für eine bessere Versorgung stark machen, die Grenzen verschieben und Fortschritt vorantreiben.
00:00:22: Hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge aus Bayern!
00:00:24: Mein Name ist Katrin Heidebreck und ich bin Landespressesprachlerin bei der Technikerkrankenkasse.
00:00:29: Ich spreche heute mit Claudia Dreidel-Hoffmann.
00:00:31: Sie ist Professorin für Umweltmedizin und integrative Gesundheit an der Medizinischen Fakultät der Uni Augsburg, leitet als Chefärztin die Hochschulambulanz für Umwelt medizin am Universitätsklinikum Augsborg.
00:00:43: Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Umwelt Medizin bei Helmholtz Munich.
00:00:48: Hallo und herzlich willkommen Frau Prof.
00:00:50: Dr.
00:00:50: Dreidel Hoffmann.
00:00:52: Ja hallo!
00:00:53: Sie beschreiben in ihrem Buch über Hitz sehr anschaulich wie das Thema Hitze unsere Gesundheit beeinträchtigt und beeinträgtigen wird.
00:01:01: Ich finde, es ist ein sehr empfehlenswertes Buch.
00:01:03: für diejenigen, die's nicht gelesen haben.
00:01:05: Was haben der Klimawandel und die steigenden Temperaturen mit der Zunahme an Allergien zu tun?
00:01:12: Ja also der Klima-Wandel hängt erstmal ganz eng natürlich mit der Gesundheit zusammen.
00:01:15: Also das ist das ist der erste Nachricht schon mal!
00:01:19: Und dann wir hängen jetzt Klimawandel und auch Umweltverschmutzung, und auch Biodiversitätsverlust mit Allergien zusammen.
00:01:26: Da kann man im Prinzip vier Dinge sagen.
00:01:29: Erstens die Pollen-Saison wird länger.
00:01:32: durch die Erwärmungen fliegen die Polen im Prinzip das ganze Jahr über also fliegen schon im Januar am Wahabel und in den Spätherbst rein.
00:01:41: der zweite Punkt ist Es fliegen mehr Pollen pro Tag.
00:01:45: Es ist so, dass die Pflanzen unter Stress sind und deswegen produzieren sie mehr Pullen gerade – die Birkenpollen!
00:01:52: Das ist Wahnsinn!
00:01:53: Man sieht die Autos, die dann ganz gelb sind.
00:01:56: Und das Dritte ist der Pollen selbst wird aggressiver.
00:02:01: er produziert mehr von dem Eiweiß was bei uns die Allergie auslöst natürlich auch mit Stress zusammen, weil dieses Eiweiß nämlich zu dem Abwehrsystem des Pollen selbst gehört.
00:02:15: Also der Pollen versucht ein Abwehr-System hochzufahren und produziert dann mehr von einem Eiweis was bei uns die Energie macht.
00:02:23: deswegen wird er aggressiver.
00:02:24: das ist aber durch Stress und auch gerade durch Umweltverschmutzung.
00:02:28: Und der vierte letzte Punkt ist, wir haben neue Pollen.
00:02:31: Das bei fußblättrige Traubenkraut ist ein neuer Pollen eine neue invasive Spezies die zu uns gekommen ist und die gerade im Herbst Menschen unter Asthma leiden lässt.
00:02:43: D.h.,
00:02:43: die Allerge kam gar keine Ruhephase mehr.
00:02:45: so wirklich weil man den Polenkalender anschaut oder?
00:02:48: Den neuen aktualisierten Polenkalender anschauen dann ist es genau so dass man im Prinzip kein Tag mehr ohne Pollen hat.
00:02:58: Beifußpflanzen, kann man die aushorten?
00:03:02: Ja.
00:03:03: Zum Beispiel die Schweiz macht das.
00:03:05: Es hat ein Ausreißprogramm und es ist sehr effizient.
00:03:10: In Norditalien wird es ebenfalls gemacht.
00:03:12: Bei uns in Bayern haben wir ein Ambrosia-Monitoring und wissen, wo die Ambrosianpflanzen stehen.
00:03:20: Wir sind gerade jetzt durch den Masterplan Prävention, den Judith Gerlach ausgerufen hat.
00:03:27: Da sprechen wir mit Autobahnenmeister rein.
00:03:34: Ambrosia-Pflanzenvorkommen oder in Gärtnereien, mit denen sprechen wir und versuchen tatsächlich das auszurotten und rauszuziehen.
00:03:44: Man muss nur darauf achten!
00:03:46: Es macht auch Kontaktallergen.
00:03:48: Man muss sich entsprechend schützen, wenn man mit dieser Pflanze in Kontakt kommt.
00:03:53: Die kann sich verbreiten über die Autos oder?
00:03:55: Die hängt sich da dran und dann fährt sie durch ganz Deutschland!
00:03:58: Genau deswegen dieses Bild ich habe jetzt gerade das Bild vor Augen vom Ambrosiamonitorien.
00:04:04: Da sieht man wirklich entlang der Straßen und auch im Verlauf wo man sieht dass wirklich da die Transportwege sind.
00:04:10: von Jahr zu Jahr auf einmal sind mehr Pflanzen in diesem Bereich.
00:04:14: also das ist wirklich etwas was weiter zunimmt und weil das transportiert wird.
00:04:19: Was ich in ihrem Buch auch, also ich fand ganz vieles in Ihrem Buch über Hitz super spannend zu lesen ist dieses Gewitter Asthma.
00:04:27: Also in Australien hat man festgestellt da gab es im Sommermonat ein Gewitter Und dann sind die Polen noch kleiner geworden und die Leute sind fast dran erstickt.
00:04:37: Es klingt wie so einem Grusel Roman wenn man das liest.
00:04:40: Ja
00:04:40: das war auch wirklich erstaunlich.
00:04:43: Auf einmal war eben in Australien so eine Periode, wo auf einmal ganz viele Menschen eingeliefert wurden mit zum Status Asmatikus.
00:04:51: Das ist die schlimmste Form des Asthma-Anfalls und keiner konnte sich richtig erklären warum das der Fall war.
00:04:58: Warum auf einmal so viele mit Asthma da eingeliefert wurden?
00:05:01: Und dann hat man das in Verbindung gebracht mit einer wirklich wahnsinnigen Gewitterperiode.
00:05:08: Dann hat man diesen Namen Gewitter Asthma hervorgebracht und wir haben dann auch bei uns geschaut, gibt es sowas?
00:05:16: Und tatsächlich sehen wir in Bayern ein erhöhtes Vorkommen von Asthmaanfällen während Gewitter- und Pollenvorkommen aber auch Schimmelpilzsporen spielen hier mit eine Rolle.
00:05:28: Das heißt das ist ein komplexes Zusammenspiel!
00:05:31: Tatsächlich ist es so dass die Pollen platzen in kleinere Fragmente unterteilt werden und dann in tiefe Lungenabschnitte kommen.
00:05:39: Und dann wahrscheinlich diesen Kampf in der Lunge auslösen, was diesen starken Asthma-Anfall denn auslöst?
00:05:45: Also das gibt es nicht nur in Australien – gibt's auch bei uns!
00:05:50: Ich könnte mir vorstellen, dass es ganz viele Menschen überhaupt nicht wissen.
00:05:53: Was raten Sie denn, Allerge kann?
00:05:55: Wie klären sie auf?
00:05:56: Wie schaffen Sie das, den das bewusst
00:05:59: wird?!
00:06:00: Die Problematik geht ja noch weiter.
00:06:03: Es sind nicht nur Allergekarinnen betroffen, sondern es geht sogar auch ... auf Menschen, die niemals vor einer Allergie hatten.
00:06:11: Und das ist der wichtige Punkt und deswegen muss man da am Ende jeden Frühwahnen oder einen Vorwahn.
00:06:17: Das ist etwas was wir auch wiederum in Bayern wirklich wunderbar mit dem Gesundheitsministerium entwickelt haben nämlich das Pollenmonitorin.
00:06:26: Wir wissen zurzeit sehr genau drei Stundenabstände haben wir und wie viel Pollen fliegen Und wir haben jetzt gerade auch eine App entwickelt.
00:06:36: Das ist die Poldi-App, also mit zwei L und die sagt jetzt grade für Augsburg und auch für Bartindelang sehr akkurat voraus wie der Polenflug morgen oder übermorgen ist.
00:06:49: Dann können sich die Menschen darauf einstellen.
00:06:51: aber wir sagen eben nicht nur den Polen flug vorher sondern eben auch das Wetter und die Schadstoffe weil gerade am Beispiel Gewitter Asthma zeigt es sich dass es sehr viel komplexer.
00:07:03: Polen sind stark, sondern es ist eben auch was ist die Temperatur?
00:07:08: Was sind die Schadstoffe oder wie ist auch die eigene Empfänglichkeit der Person gerade.
00:07:15: Und deswegen wir brauchen diese Frühwarnsysteme und sogar auf personalisierter Ebene also auf jeden zugeschnitten.
00:07:22: da sind dabei gerade erst dran
00:07:24: Und die Menschen, die jetzt sehr betroffen sind, da raten sie auch, FFP-Zeimzwei-Masken zu tragen.
00:07:29: Oder ich frage mich mal, warum Leute Masken tragen heute noch draußen auf der Straße?
00:07:33: Aber jetzt wird mir bewusst, dass es vielleicht Leute sind, die allergisch sind auf irgendwelche Polen.
00:07:37: Genau!
00:07:40: Das geht sogar noch weiter und wir wissen ja sogar, dass das Polen nicht nur Allergien machen oder eben das Gewitter erstmal sondern wir wissen auch, dass die Polen die Schleimhäute lämen Lämen gegenüber, Abwehr von Viren.
00:07:55: Das ist eine Studie die wir gerade um die Corona-Zeit publiziert haben wo wir schon vorher gesehen hatten dass Pollen die Schleimhäute blockieren und gerade auch Empfänglicher machen für Schnupfenviren.
00:08:08: ja.
00:08:08: Und dann mit diesem Wissen im Kopf sahen wir auf einmal diese exponentiell ansteigenden Corona-Daten, sahen aber auch diesen massiven Pollenflug.
00:08:17: Dann haben wir eine wirklich weltweite Studie gemacht und konnten zeigen dass gerade in Regionen wo ganz starker Pollen flog war sahen wie eben auch diesen exponentiellen Anstieg.
00:08:28: ich will natürlich nicht sagen dass Corona oder Viren irgendwie nur mit Pollen zusammenhängen, ist es naiv.
00:08:37: Aber was wir ganz klar zeigen konnten das Pollen hier Umweltfaktoren mit einer Rolle spielen bei der Ausbreitung und bei der Empfindlichkeit.
00:08:46: deswegen ja macht Sinn dann wären starken Pollenflug die Maske zu tragen um mich zu schützen nicht nur vor Pollen sondern auch vor der Tatsache dass meine Schlammhäute gelehmt werden und ich bei dem Nächsten anniesen, dann eben empfänglicher bin ein Schnupfen eine Corona-Invektion zu entwickeln.
00:09:06: Da meint man jetzt immer als Laie Ich gehe aufs Land Dann geht es mir gut weil da ist die Luft so frisch Da fliegen aber vielleicht mehr Pollen.
00:09:15: Und ich habe auch gelesen, da gibt's höhere Ozonwerte.
00:09:18: Ja, das ist so ein bisschen die Krux.
00:09:19: Deswegen im Prinzip ist die Empfehlung auf dem Land aufwachsen am besten mit der Coup unter einem Dach.
00:09:26: Das heißt also dass es das was hilft wirklich in einem sehr vielfältigen Umfeld.
00:09:30: zwei Hunde sind besser als einer.
00:09:33: ich hoffe jetzt dass meine Söhne nicht zuhören weil sie wollen immer einen Hund.
00:09:36: Meine auch!
00:09:38: Stellen wir uns jetzt den Bein schneiden wir raus
00:09:41: genau schneiden unbedingt raus Ja, also sehr vielfältige Umgebung.
00:09:46: Das heißt also auf dem Land aufwachsen.
00:09:49: und aber es ist wirklich so wenn man eine Allergie hat dann hat man manchmal auch mehr Symptome weil da natürlich mehr Pflanzen sind.
00:09:57: das ist logisch.
00:09:58: ja
00:09:59: mit den steigenden Temperaturen kommen auch neue und andere Insekten zu uns oder sind schon bei uns stichwort Eichenprozessionsspinner und Tigermücke Und damit ja auch Tropenkrankheiten die mir noch nicht massenweise Aber teilweise ja schon in Europa Sieht.
00:10:14: Ja, das ist wirklich so ein Tsunami der da vor uns steht und wo auch Infektionsmediziner auch wirklich alert sind.
00:10:25: Wir haben die Tigermütte-Mücke bereits da wir haben bereits Übertragung Autochton Das bedeutet in der Region selbst übertragende Denkevirusinfektion Gardasee aber auch Südfrankreich.
00:10:40: Das heißt also, es ist in Europa da.
00:10:42: Das Denkefieber ist da und das Gute ist wir haben auch gegen denken eine Impfung.
00:10:48: Das heißt hier kann man sich schützen aber heisst auch... Das Abgesehen von der Tatsache, dass die Tigermücke total nervig ist.
00:10:56: Weil sie auch tagsüberfliegt.
00:10:58: Also das ist nicht nur abends aktiv, sondern über den ganzen Tag und dies wirklich klein und nervig.
00:11:04: Die hört man auch glaube ich nicht
00:11:07: so.
00:11:07: Und das ist wirklich nervig.
00:11:09: kommen wir eben auch des West-Nin Fiber Virus.
00:11:11: was wir jetzt zum Teil also es ist endemisch in Berlin ist ein Riesenthema Und Schicogunna ist auch das Thema.
00:11:20: Das heißt also, diese Dinge kommen neu zu uns – ich habe das noch als Tropenkrankheit gelernt während meines Studiums aber es ist jetzt tatsächlich hier bei uns angekommen und wir haben mehr von dem was wir sowieso schon hatten.
00:11:34: die Frühsommer Mendingo Interferlitis ist keine Frühsomma-Mendingo-Interferlites sondern das ist im Prinzip schon früher.
00:11:42: ist das da weil einfach die Zecken sich ausbreiten Die Zeckensaison breitet sich aus wie die Polen-Saison.
00:11:49: Und die Borreliose wird auch mehr, weil nämlich die Borellien – das sind Bakterien, die so ein bisschen korkenziehermäßig aussehen und sie sind aktiver bei höheren Temperaturen bedeutet wenn dann die Zecke mich gebissen hat?
00:12:08: Dann ist der Übertragungsweg wahrscheinlicher aus dem Darmtrakt der Zeckel in den Körper rein
00:12:15: Und da kann ich mich ja nicht gegen impfen lassen, gegen FSME kann ich noch impfen.
00:12:19: Ja es gibt keine Impfung gegen Boreliose aber es gibt eine Impfungen gegen Frühsommer Meningo-Enterfinitis.
00:12:26: Das bleibt auch so wenn neue Zeckenarten kommen und vielleicht neue FSMe Varianten?
00:12:32: Also die sind nicht so artenreich diese Viren.
00:12:37: also das ist nicht so wie beim Coronavirus.
00:12:39: was sich immer ändert das sind diese RNA Viren.
00:12:42: Das ist nicht der Fall... bei der Frühsomarm in den Gouenze falliert ist.
00:12:46: Und noch kurz, was aktuell ist, Hunter-Virus – das ist jetzt auch wieder so etwas, was uns beschäftigt.
00:12:53: Mir war neu bei der Geschichte auf dem Schiff, dass sich die Leute gegenseitig anstecken und ich dachte mit das Hunter-virus, was wir hier haben, das kriege nur von dem Mäusekot?
00:13:00: Das
00:13:00: ist auch der Fall!
00:13:02: Die Experten sagen, es ist etwas, das gar nicht Pandemie gefährdet ist in der jetzigen Art und Weise.
00:13:08: Jetzt nochmal allgemein wenn Sie in der Patientensprechstunde sind….
00:13:12: Wie können wir uns vor Hitze schützen?
00:13:15: Das sind so die wesentlichen Tipps.
00:13:17: Der erste und wichtigste Schutz, vor Hitzen ist ... Die Hitze ernst nehmen!
00:13:23: Weil das läuft meistens schon schief.
00:13:25: Und das hat auch bei uns hier in der Universitätsklinikum schon dazu geführt dass wir Menschen sehen, die morgens völlig gesund waren und abends tot weil sie nämlich ohne Kopfbedeckungen auf einer schwarzen Dachpappe gearbeitet haben, also völlig gesunde Menschen die dann einem Hitschlag gestorben sind.
00:13:48: Das heißt ernst nehmen das ist das Wichtigste.
00:13:51: und dann sind es auch ganz leichte Tipps wie Natürlich, wenn ich im Büro arbeite dafür sorgen dass der Innenraum kühl ist.
00:13:58: Also verschatten dann Wenn es so heiß ist das der Raum nicht mehr abgekühlt werden kann.
00:14:04: Dann natürlich feuchte Tücher vielleicht die Füße in einen kalten Topf Reinsetzen in den Fußbad Dann ein Glas Wasser pro Stunde einfach trinken Das ist ganz ganz wichtig.
00:14:19: und dann was auch wichtig ist gerade für die Menschen alt und krank oder nur krank, dass die einfach auch schauen wie sind die nächsten Tage.
00:14:30: Ist es wirklich heiß?
00:14:31: Was muss ich mit meinen Medikamenten machen?
00:14:33: Muss sich da das anders einstellen?
00:14:36: Das ist ganz wichtig, dass ich das mit meinem Arzt, meiner Ärztin abspreche.
00:14:41: jetzt und jetzt ist eigentlich die Zeit wenn der Sommer kommt, dass das abgesprochen
00:14:46: ist Das heißt, besonders vulnerables und chronisch kranke Menschen.
00:14:49: Ältere Menschen auch Kinder die die Hitze nicht so kompensieren können oder?
00:14:53: Genau!
00:14:53: Oder die die draußen
00:14:54: arbeiten?
00:14:55: Und die draußen Arbeiten.
00:14:57: wir haben zwei Millionen Menschen in Deutschland Die draußen arbeiten.
00:15:00: das sind diejenigen die vulnerabel sind und dass sind ja Auch die eigentlich völlig gesund sind.
00:15:06: Ja und das ist aber im Ende Arbeitsschutz.
00:15:09: und es gibt eine neue Studie die zeigt dass ein hitze tag Ein Hitze-Tag, Deutschland an die Vierhundert Millionen Euro kostet ein Tag.
00:15:20: Also ich spreche nicht vom Jahr sondern einen Tag.
00:15:23: und warum kostet das so viel?
00:15:25: Weil wir einen Effizienzverlust haben mit unserer Arbeit.
00:15:27: und jeder der jetzt zuhört und noch mal darüber nachdenkt wie war denn dass als man draußen fünf dreizig Grad war konnte ich da effizient arbeiten?
00:15:35: eben nein und deswegen ist das auch eine Aufgabe von den Arbeitgebern.
00:15:41: dafür zu sorgen, dass ihre Mitarbeiterinnen einfach auch während Hits effektiv arbeiten können bedeutet wir müssen dafür sorgen es die Räume kühl sind wo die Menschen arbeiten.
00:15:50: Und können wir auch mehr Präventionsmaßnahmen umsetzen in Städten zum Beispiel?
00:15:55: Da gibt's wahrscheinlich jetzt eine ganz lange Liste von ihnen.
00:15:58: aber jetzt mal so... Wo sollten wir jetzt mal anfangen?
00:16:02: Also das kommt jetzt Natürlich, das kommt zum richtigen Zeitpunkt.
00:16:07: Weil das alles zeigt ja, dass bei jeder gesellschaftlichen Aktion müssen wir immer die Gesundheit mitdenken.
00:16:14: Das ist dieses Harz in all Polices Ja?
00:16:17: Auch bei der Städteplanung muss die Gesundkeit mitgedacht werden.
00:16:20: Wir müssen darüber nachdenken, dass wir eine Stadt planen, in der Menschen gesund bleiben.
00:16:25: und wenn man sich jetzt mal die deutschen Städter anschaut dann oder Wenn ich die mir anschaue da denke ich Nee, ist nicht so richtig möglich.
00:16:34: Da haben wir diese Asphaltwüsten.
00:16:36: Dann haben wir diesen ganzen Individualverkehr.
00:16:39: Wir haben Straßenverkehr und wir haben hohe Schadstoffbelastung, die schon weniger geworden ist.
00:16:44: Das ist unbelassen klar!
00:16:46: Wir sind sehr viel besser geworden.
00:16:47: trotzdem.
00:16:49: Haben wir immer noch die Autos, die bremsen?
00:16:51: Und die ultrafeinen Partikel kommen gerade vom Bremsen?
00:16:55: In den Sommerperioden haben wir genau das.
00:16:58: Also es ist nicht nur Städteplanungen mit grün und blau, das heißt also Bäume und Wasser.
00:17:05: Und es ist aber natürlich auch die Tatsache dass wir den öffentlichen Nahverkehr so ausbauen können, dass wir dann die Autos aus den Städten rausnehmen können und genau in der Reihenfolge.
00:17:16: Es bringt natürlich nichts sie Parkplätze teuer zu machen oder zu streichen weil dann kommen die Leute nicht mehr in die Stadt.
00:17:24: Das ist natürlich ein Wahnsinn!
00:17:26: Aber's gut is öffentlichen Nahverkehr so zu machen, dass man gar nicht mit dem Auto in die Stadt fahren muss oder wie es Paris geschafft hat.
00:17:35: Wir können einfach mit dem Fahrrad durch Paris fahren.
00:17:38: Also da ist viel Luft nach oben und einfach andere Städte anschauen, Copy-Paste gleichmachen.
00:17:47: Bremsen tun sowohl die E-Autoes als auch die Benziner.
00:17:52: weil sie jetzt gerade bremsen gesagt haben.
00:17:54: Manche sagen ja dann vielleicht nur beim E-auto das doch besser.
00:17:57: Aber dass Sie das sagen, weil das ist nämlich dieser Trugschluss.
00:18:00: Dass man denkt mit dem E-Auto haben wir jetzt alle Probleme gelöst.
00:18:05: und ja die Ultrafine Partikel kommen durch Bremsen.
00:18:09: aber ich war erst vor einer Woche habe ich eine Firma kennengelernt, die gerade versuchen diese Bremse dann auch noch die Ultrafeinpartikel zu reduzieren.
00:18:20: also da sind wir in der Entwicklung.
00:18:22: trotzdem Es ist immer noch das Beste, dass es nicht bremsender Auto als das bremsende Auto.
00:18:31: Im Hinblick auf die Politik fordern wir, dass die Nachhaltigkeit im SGB V verankert wird.
00:18:37: Sie beraten auch zum Beispiel die barische Staatsregierung.
00:18:40: was empfehlen sie der Politik?
00:18:44: Ich bin Sonderbeauftragte des Bayerischen Gesundheitsministeriums für Klimaresilienz und Prävention.
00:18:50: Und wir haben jetzt in Bayern eine Gesundheitsministerin, die Präventions ganz nach oben stellt – und das sollten alle Politiker machen!
00:19:00: Also, wir sollten die Prrävention nach oben stellen und uns einfach Gedanken darüber machen was eben die Prüvention uns bringt.
00:19:07: Das heißt irgendwie there's no glory in prevention.
00:19:10: aber wir müssen es einfach klarmachen Prävention spart Geld, weil jeder Mensch der nicht krank ist kann er arbeiten und kostet den Krankenkassen nichts.
00:19:21: Insofern ist der gesunde Mensch das Beste meiner.
00:19:25: außerdem weiß jeder von uns dass Gesundheit unser Höchstes gut ist.
00:19:28: also das empfehle ich gemeinsam mit unserer Gesundheitsministerin wirklich allen Politikern dass die Prävention nach oben gebratelt und deswegen brauchen wir auch dieses Denken gerade in der Reform unserer Gesundheits, unseres Gesundheitssystems.
00:19:45: Ich würde mal die steile These hier anbringen dass wir nicht unbedingt ein Gesundheitssystem haben.
00:19:52: ich glaube das wir ein Krankheitssystem haben gekümmert und uns um Krankheiten müssen es umdrehen.
00:19:57: Wir müssen natürlich weiter uns umkrankheiten kümmern.
00:20:00: logisch aber wir müssen die Gesundheit nach vorne stellen Und auch deswegen weil wir resilienter gegenüber dem Umwelt Veränderungen werden müssen, weil sonst haben wir ein Problem.
00:20:15: Apropos Gesundheitssystemen mehr als fünf Prozent der CO-Zweihemissionen in Deutschland werden durch das Gesundheitswesen verursacht.
00:20:24: Viele haben jetzt erkannt dass wir was tun können und müssen.
00:20:27: bei uns ist das Thema Nachhaltigkeit ein strategisches Thema.
00:20:30: Wir wollen also nicht nur als Unternehmen nachhaltiger werden sondern auch impulsiver nachhaltiges Gesundheitswesens setzen in verschiedenen Bereichen.
00:20:37: Jetzt machen aber auch ganz viele andere schon was für den Klimaschutz, zum Beispiel auch hier Universitätsklinikum.
00:20:42: Hier können Sie da so ein paar Beispiele nennen oder Arztpraxen die sehr engagiert sind?
00:20:48: Ja also ich habe jetzt gerade wo wir darüber sprechen habe ich hier gerade den Nachhaltigkeitsbericht vom Universitätenklinikum Augsburg in den Händen wirklich auch sehr schön aufgearbeitet.
00:21:00: Da sind wir natürlich wahnsinnig auch unterstützend mit dabei.
00:21:04: Und tatsächlich muss man die Nachhaltigkeit mal einfach ein bisschen anders denken, ja?
00:21:16: auch Kosten zu reduzieren.
00:21:17: Wenn wir darüber nachdenken, dass Nachhaltigkeit am Ende ein Wirtschaftsvorteil sein kann eben aufgrund der Tatsache das Dinge durch Logistik zum Beispiel wenn wir an das Essen nur denken also einfach mal weniger von dem Essen wegschmeißen bedeutet eben auch ich muss weniger entsorgen aber ich muss auch weniger einkaufen.
00:21:37: Also es ist nur ein kleines Beispiel wo Nachhaltigkeit einfach total sinn macht wirtschaftlich Und auch unser Bericht hier macht das klar.
00:21:48: Auch ein kleines Beispiel aus meinem Labor, ich bin nicht nur Chefärztin und versorge Patientinnen und Patienten sondern wir haben auch einen sehr modernen Labor wo wir Grundlagenforschung und translationale Forschung machen.
00:22:03: und dieses Labor braucht natürlich auch Strom logischerweise aber schon seit langen Jahren Green Lab zu sein, also dass wir sagen wir müssen auch hier auf die Nachhaltigkeit schauen.
00:22:14: Und dann haben wir auch so sehr einfach umsetzbare Dinge gemacht wie zum Beispiel unsere Minus-Achzig Grad.
00:22:21: Kühlschränke haben wir auf minus siebzig Grad hochgeschraubt und können damit natürlich am Ende viel CO² Äquilente einsparen.
00:22:29: aber wir sparen auch viel Strom bedeutet das hat ist eine doppelte Gewinnsituation, Müllvermeidung.
00:22:37: Es geht auch ein anderes Beispiel, Handschuhe.
00:22:42: Wie viel Handschuher braucht man wirklich?
00:22:45: Allein durch das Einsparen von Handschuhn ist es viel an Nachhaltigkeit aber auch an Kosten geschafft.
00:22:53: und da gibt's gerade eine Aktion, an der wir uns wahrscheinlich hier mitbeteiligen werden, braucht's den Handschur wirklich!
00:23:00: Es gibt ja auch so Möglichkeiten, auf Medikamente zu verzichten wie die Klopfenack umzustellen.
00:23:05: Auf was anderes weil es nicht so abgebaut werden kann.
00:23:07: oder Asthma Sprays gibt's auch schon heute Alternativen dazu.
00:23:11: also es gäbe ja eigentlich eine lange Liste und ich glaube da wird auch viel gemacht von der Landesärztekammer der Quitterer ist glaube ich sehr engagiert in dem Bereich genauem da Aufklärung zu betreiben Dinge die ja letztendlich total einfach sind wie sie sagen und gar nicht.
00:23:24: Also natürlich kann ich jetzt ein neues Gebäude planen, das ist nachhaltiger.
00:23:27: Es ist aber ein Riesenaufwand, aber ich kann ja im Kleinen schon mal anfangen.
00:23:30: Heizungen runterdrehen
00:23:32: etc.,
00:23:32: PPCs ausschalten abends wenn nicht gehe Licht ausmachen.
00:23:35: All das haben wir auch bei der T-Kart, deswegen weiß ich das und es sind so Dinge, wenn die in den Köpfen der Menschen sind dann funktioniert's ja auch.
00:23:42: Aber man muss es irgendwie erstmal reinbringen.
00:23:44: Absolut richtig!
00:23:45: Und immer wieder nachdenken darüber Nachhaltigkeit nicht als Last sondern als Chance.
00:23:52: Ich war gerade bei der React-Con.
00:23:54: Das ist eine Konferenz in Berlin gewesen, wo ich auch die Keynote geben durfte und das war so erfrischend weil da natürlich alle auf dem Weg sind sagen ja wir brauchen die Nachhaltigkeit und gerade auch viele Pharmaunternehmen haben das lange schon verstanden dass Nachhaltigkeiten eine Chance ist und dass sie sich gar nicht jetzt vom Weg abbringen lassen.
00:24:17: Ich weiß gar nicht warum.
00:24:18: Vielleicht können Sie mir das sagen, warum Nachhaltigkeit jetzt gerade unter Druck ist?
00:24:22: Ich habe es nicht verstanden was der Sinn dahinter sein soll.
00:24:26: und aber hier findet man viele.
00:24:28: und ja Gesundheitssektor ist für fünf Prozent der CO²-Ausstoße verantwortlich und wir müssen etwas tun weil sonst sägen wir nie an einem Ast auf den gesetzen.
00:24:37: Ja ich glaube im Gesundheitswesen ist viel Aufklärung und ist viel Wissen da.
00:24:44: Manche Menschen, die es nicht wissen wollen.
00:24:46: Aber wenn ich auf die jüngere Generation schau ... Wenn ich meine Kinder anschaue, machen sich ganz viele Gedanken und sind zehn.
00:24:53: Da wird viel abends diskutiert, sehen wir noch das Ende der Weltmama?
00:24:57: Und wir Menschen machen alles kaputt.
00:24:58: Die machen sich furchtbar viel Sorgen.
00:25:01: Das bringt mich schon zu meiner nächsten Frage.
00:25:03: Dieses Thema, man fühlt sich ja hilflos, wenn man die große weite Welt anguckt.
00:25:07: Aber man kann ja trotzdem was tun, man kann trotzdem aktiv sein.
00:25:13: Das ist ein ganz wichtiges Argument, weil natürlich viele auch sagen ja aber wenn wir in Deutschland was tun das macht doch das ändert doch nichts und so.
00:25:22: Und ja natürlich meine wenn wir jetzt auch auf null Emissionen gehen unterm Strich ist die Welt noch nicht gerettet es völlig klar.
00:25:31: Aber das ist ja auch gar nicht der Punkt, sondern wir machen natürlich... Wir sind auch Vorbild.
00:25:37: Wir sind Vorbildfunktionen.
00:25:39: Zum Teil verkaufen wir unsere alten Maschinen dann in den globalen Süden und die fahren da mit unseren alten Diesel-Fahrzeugen rum.
00:25:47: Da muss man ja auch mal ein bisschen drüber nachdenken und dann eben durch unsere Sichtbarkeit.
00:25:53: Die Menschen schauen auf Deutschland, schauen auf Europa.
00:25:56: also ich würde doch gerade so auf Deutschland schauen, sondern es ist eine europäische Initiative die da gemacht werden muss.
00:26:02: Und bei mir ist es genauso, meine Kinder stellen die gleichen Fragen und deswegen ist es so wichtig dass wir dieses Denken aber auch in die Schulen reinbringen.
00:26:13: das muss in den Lehrplan integriert werden.
00:26:16: ich bin ja auch im wissenschaftlichen Bayer der Bundesregierung globale Umweltveränderung WBGU und da haben wir jetzt einen Bildungswissenschaftler ein Bildungsprofessor an Kai Maas.
00:26:25: bei uns bringen wir das in die Bildung mit rein, in den Diskurs und auch in unsere Gutachten.
00:26:34: Und ich glaube da ist ganz viel Interesse und es wird eine ganz andere Generation heranwachsen?
00:26:40: Ja aber wenn man sich gleichzeitig anschaut... Es ist doch.. Wenn man sich die Wählerschaft anschaut von Parteien, die jetzt die Nachhaltigkeit nicht so nach oben stellen dann wundert mich das schon wie gerade junge Menschen in die Richtung gehen können.
00:26:55: und deswegen noch umso mehr muss diese Bildung in die Schulen rein.
00:27:01: Und ich glaube, dass da auch noch ganz viel Luft nach oben
00:27:03: ist.".
00:27:04: In ihrem Buch gab es eine Zahl – ich glaube von einer Harvard-Studie, wenn man drei Komma fünf Prozent der Menschen dazu bringt sich in eine Richtung zu bewegen reißen sie wohl alle anderen mit?
00:27:16: Ja, deswegen das ist das was uns noch hoffnungsvoll hält, dass wir nicht hundert Prozent brauchen um Änderungen im Prinzip voranzutreiben.
00:27:28: Man braucht nur eine ganz kritische Masse und ich kann Ihnen sagen, deswegen sitzen wir beiden ja auch hier weil der Gesundheitssektor sich da wahnsinnig auf den Weg gemacht hat und das hängt aber auch immer mit Personen und Vereinen zusammen.
00:27:46: also die Klug, die den Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit mit Martin Hermann und Christian Schulz sind sicherlich solche Personen ein Stein des Anstoßes waren und die ganz viel auch ins Rollen gebracht haben.
00:28:00: Und da gibt es aber auch viele andere, Harald Lesch ist auch einer der ganz vorne mit dabei ist, Eckart von Hirschhausen Das sind Menschen, die Dinge vorantreiben.
00:28:11: im Gesundheitssektor sind heute ein Teil der
00:28:16: nächsten.
00:28:18: Christian Schulz habe ich durfte auch schon interviewen für unseren Blog und da war die Überschrift, das fand ich den schönsten Satz von ihm.
00:28:23: auf was verzichten wir eigentlich?
00:28:26: Ein Lieblingsspruch vom Eckhardt von Hirschhausen, den ich immer wieder gerne anwende ist Das teuerste was wir jetzt tun können ist nichts
00:28:34: Und dann bewegt sich auch die Politik wenn es ums Geld geht.
00:28:40: Nur ganz kurz zum Schluss habe ich noch die Frage, Sie nutzen KI für Ihre Forschungsarbeit?
00:28:47: Neue Pollen zu erforschen und zwar schneller.
00:28:50: Und einfacher als mit dem bloßen Auge.
00:28:52: erzählen sie davon noch ein bisschen was.
00:28:53: Also primär nutzen wir natürlich ganz viel
00:28:55: N.I.,
00:28:56: also natürliche Intelligenz ist das.
00:28:58: Da bin ich wahnsinnig froh wirklich ein tolles Team zu haben.
00:29:02: Wir sind jetzt über sechzig Leute hier bei uns im Institut für Umweltmedizin und integrative Gesundheit.
00:29:07: Also wir haben geballte N. I. Aber wir nutzen natürlich auch KI und wir nutzen das schon länger.
00:29:14: Wir brauchen Algorithmen, um unsere großen Daten überhaupt händeln zu können.
00:29:20: Das schaffen wir gar nicht ohne Maschinelles Lernen.
00:29:24: Und unter anderem ist richtig, nutzen wir das auch für Pollenerkennung – das läuft auch über KI und hat es verbessert.
00:29:34: einfach die Erkennung der Pollen.
00:29:37: aber letztendlich ist zum Beispiel auch in unserer Poly App, ist auch KI mit drin.
00:29:43: Diese Vorhersage-Modelle schaffen wir nur mit Modellen aus der künstlichen Intelligenz soweit dass alles Dinge sind von maschinellen Lernen die natürlich auch unter KI fallen.
00:29:54: aber unsere Forschung ist gar nicht mehr denkbar.
00:29:57: Aber mich erst seit gestern ohne KI.
00:30:01: Nach ihrem Buch überhitzt haben sie jetzt ein neues Buch herausgebracht Die Medizin der Zukunft heilen in einer veränderten Welt.
00:30:08: Worum geht's da?
00:30:10: Überhitzt ist ja dieses Buch, was die Probleme aufzeigt.
00:30:13: Mir war es aber wichtig ein Buch zu schreiben, das Hoffnung macht.
00:30:18: Deswegen ... Der Ordner, was das Buch anbetrifft heißt bei mir, Buchhoffnung.
00:30:24: Weil das Einzige, was uns trägt und was uns in der Aktion hält, ist die Hoffnung.
00:30:29: Und das versuche ich auch meinen Patientinnen und Patienten jeden Tag zu sagen Aber natürlich auch auf meinen Vorträgen und in diesem Buch zusammen mit der Katja haben wir ganz viel Hoffnung reingebracht.
00:30:41: Wir haben ganz viele Patientinengeschichten reingebracht, auch Julia Meier die eine der Protagonistinnen hier im Buch, die eine schwere Allergie hatte, ne schwere Neurodermitis, dreizig Jahre gelitten und ich konnte ihr innerhalb von vier Tagen den Joghreiz nehmen, der sie seit dreißig Jahren wirklich zur Verzeiflung gebracht hat.
00:31:04: Das heißt, wir können heute helfen.
00:31:06: Wir können Hoffnungen verbreiten und diese Hoffnung trägt uns in die Transformation der Gesellschaft, die wir heute brauchen.
00:31:14: Vielen herzlichen Dank für das Gespräch und ganz viel Erfolg für Ihre Arbeit!
00:31:22: Vielen Dank fürs
00:31:22: Zuhören und bis zum nächsten Mal im Maschinenraum
00:31:26: Gesundheit.
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