Wie finden gute Ideen aus der Start-up-Welt ihren Weg in die reale Gesundheitsversorgung?
Shownotes
Im Gespräch mit Bastian Starkebaum von der TK-Landesvertretung Niedersachsen gibt Sebastian Döring spannende Einblicke in die Arbeit des TK-Start-up-Teams. Als Schnittstelle zwischen jungen Unternehmen, digitalen Lösungen und den Bedürfnissen der Versicherten sorgt das Team dafür, dass Innovationen nicht nur entstehen, sondern auch tatsächlich im Versorgungssystem ankommen.
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00:00:03: Willkommen im Maschinenraum Gesundheit, dem Podcast der TK Landesvertretungen.
00:00:09: Hier treffen wir Antreiberinnen und Pioniere, die sich für eine bessere
00:00:13: Versorgung
00:00:13: stark machen, die Grenzen verschieben und Fortschritt vorantreiben.
00:00:19: Mein Name ist Bastian Starkebaum und ich bin bei der TK an Niedersachsen zuständig für Publige Fairs.
00:00:25: Heute geht es um Innovationen und darum, wie gute Ideen im Weg aus der Start-up-Welt in die reale Versorgung finden.
00:00:31: Dafür gibt es bei der TK ein eigenes Start-up-Team.
00:00:34: Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten an der Schnittstelle zwischen jungen Unternehmen, digitalen Lösungen und dem, was für die Versicherten am Ende wirklich auch zählt.
00:00:43: Ich freue mich sehr, dass heute Sebastian Düring bei mir ist, er arbeitet im Start-up-Team der TK und weiß, wie man neue Ideen in einem Kontext das System tatsächlich auch in Bewegung bringt.
00:00:54: Schön, dass du da bist, Sebastian.
00:00:56: Ja, vielen Dank für die Einladung, dass ich hierhin sein darf.
00:00:59: Ich bin Sebastian, Sebastian Düring.
00:01:01: Bin Start-up-Berater bei der TK?
00:01:03: Sebastian Start-up Team, das klingt jetzt ziemlich modern für eine Krankenkasse, muss man sagen.
00:01:07: Was macht ihr eigentlich genau und wie würdest euren Auftrag so in paar Sätzen beschreiben?
00:01:13: Ja, genau.
00:01:13: Also wir, uns gibt es relativ neu.
00:01:15: Wir sind seit erstem Juli, zwei tausendfünfundzwanzig am Start mit dem TKSTADAP Team.
00:01:20: Wir haben, ich glaube, eine Zahl von fünfzehn Personen für ganz Deutschland, decken also die ganze Bundesrepublik ab.
00:01:27: Ich selbst sitze in Kassel, da ist mein Dienst sitz und bin für ganz Niedersachsen.
00:01:32: Biedefeld gehört bei mir mit dazu, Thüringen, große Teile und auch noch Teile von Hessen, für die ich quasi zuständig bin.
00:01:39: Es ist bei uns nicht so strikt geregelt.
00:01:40: Wir treffen uns meistens auch an den an den Grenzen sozusagen und sind auch auf vielen Veranstaltungen gemeinsam da.
00:01:47: Und wir haben halt die Aufgabe, die Technikerkrankkasse im Ökosystem startup sichtbar zu machen.
00:01:52: Dafür haben wir unterschiedliche Produkte mit Social Pizza, mit dem Innovationspartal, wo wir auch so ein bisschen noch drauf eingehen werden.
00:01:57: Und das ist unsere Aufgabe.
00:01:58: Wir wollen Nam-Ökosystem dran sein.
00:02:00: Wir wollen unterstützen.
00:02:01: Wir wollen den Startups dabei helfen, zu wachsen, sich zu entwickeln und wollen halt den Nam-TK präsent machen.
00:02:08: Jetzt hast du schon ein bisschen erzählt, dass es euch gibt und wie ihr aufgestellt seid.
00:02:13: Warum braucht ihr eine Krankenkasse eigentlich ein eigenes Team, was sich mit Startups beschäftigt?
00:02:18: Ja, das hat sich bei uns ein bisschen entwickelt.
00:02:19: Also das Ökosystem Startup ist sehr komplex, sehr speziell, sehr eigen.
00:02:24: Ich denke, jeder, der da unterwegs ist, weiß das.
00:02:26: Es gibt viele Begrifflichkeiten, die Menschen, die nicht im Startup-Ökosystem unterwegs sind, vielleicht gar nicht so kennen.
00:02:32: Und es ist einfach ganz gut, ein eigenes Team zu haben, die... an nichts anderem arbeiten, in nichts anderem unterwegs sind, die die Start-up-Sprache sprechen.
00:02:39: Das ist ja was, wo wir immer mit unterwegs sind, wo wir selbst auch glänzen können.
00:02:45: Wir verstehen viele Sachen, wir kennen viele Sachen und wenn jemand zu uns sagt, das ist ein Accelerator, dann wissen wir auch, was es ist zum Beispiel.
00:02:52: Und wir haben einfach gemerkt, als DK, dass es ein Ökosystem ist, wo viel, einfach viel Beratungsbedarf da ist und viel Unterstützungsbedarf, den wir dann einfach abdecken wollen und wie das erklären wir jetzt ja im Laufe des.
00:03:03: der Folge so ein bisschen.
00:03:04: Genau.
00:03:05: Wir versuchen es zumindest.
00:03:06: Genau.
00:03:07: Was reizt sich eigentlich persönlich an der Arbeit, also so ein, ich sag mal, zwischen diesem großen etablierten System, TK und dem schnellen vielleicht manchmal auch so ein bisschen chaotischen Start-up, der chaotischen Start-up-Welt?
00:03:21: Und da ist die gar nicht so chaotisch.
00:03:23: Manchmal schon.
00:03:24: Um es zu erklären, vielleicht einfach so ein bisschen zu meiner Person auch.
00:03:27: Ich bin seit zwei Tausendneuen schon bei der TK.
00:03:29: Ich habe im Indiens gelernt und bin relativ früh während meiner Ausbildung schon den Vertrieb gegangen und habe ganz, ganz viele Jahre die Universität Kassel betreut, durfte also diese Sichtuniversitäten... Kosmos kennenlernen, habe dann lange auch eher mit Firmen gearbeitet und habe jetzt eben den Change, den Wechsel in das Startup Bereich gemacht und merke einfach, dass es was ist, wo ich mich super, super wohl fühle, weil mein Interesse sehr groß ist, weil ich das Ökosystem super, super spannend finde, viele tolle Kontakte und ich war wie schon gesagt der Beratungsaufwand sehr groß ist.
00:04:00: und ich glaube, wir können da sehr gut als Wir sehen uns ja immer gerne als Gesundheitspartner, als Partner der Wirtschaft, als Unterstützer, einfach gut eng mit dabei sein zu unterstützen, präsent zu sein und eigentlich auch so wie wir es ja im Gespräch machen.
00:04:12: Das Witzige, was macht denn eine Krankenkasse eigentlich im Start-up-Reich?
00:04:15: Das ist ja so eine typische Frage.
00:04:17: Ich habe ja Social-Pizza schon angesprochen.
00:04:18: Das ist auch immer mal so die Frage, was ist denn Social-Pizza und was ist denn jetzt Pizza und Krankenkasse?
00:04:22: Und das ist ja das Schöne, dass diese Fragen kommen, dass wir dann eben darauf reagieren können und Grund haben zu antworten.
00:04:26: Also, was ist Social-Pizza?
00:04:28: Genau, richtig.
00:04:29: Also Social Pizza ist ein Produkt, was wir bei der Tika entwickelt haben.
00:04:32: Social Pizza ist eine Internetseite, das ist unser Starter Portal.
00:04:35: Ich sage mal, aufgebaut wie eine Pizza mit einzelnen Phasen der Gründung.
00:04:39: Man findet viele Informationen, die sind super.
00:04:42: Ich bleibe mal in der Pizzasprache.
00:04:43: Schmackhaft aufbereitet, lecker.
00:04:46: Einfach und in einer verständlichen Sprache.
00:04:47: Total wichtig.
00:04:48: Geht los von dem.
00:04:50: Ich habe eine Idee zu gründen und da gibt es dann natürlich Informationen sozialversicherungsrechtlich.
00:04:53: Wie muss ich mich versichern?
00:04:55: Was sind die Spezialitäten?
00:04:56: Was passiert, wenn ich mich selbstständig mache?
00:04:59: Wie setzt sich der erste Beitrag zusammen?
00:05:02: Also diese ganzen klassischen Themen.
00:05:04: Bisschen am Ende zu dem Punkt Gesundheit im Startup.
00:05:06: Da gehe ich gleich auch noch ein bisschen darauf ein.
00:05:07: Das ist nochmal ein super spannender Punkt.
00:05:09: Und das Kernangebot Social Pizza ist unser Social Pizza Team.
00:05:12: Das sind Kollegen, Kolleginnen, die sitzen in Stuttgart.
00:05:15: Die sind digital erreichbar.
00:05:16: Da kann man kostenlosen Beratungstermin wuchen.
00:05:18: Ist immer ein fünfzehnminütiger Beratungsslot.
00:05:20: Findet ihr auf der Internetseite von Social Pizza.
00:05:23: und der große Vorteil.
00:05:25: Man kann mit denen erstmal alles in diesem Kosmos besprechen.
00:05:27: Das sind Spezialisten, die sich wirklich super auskennen.
00:05:30: Es ist kostenlos.
00:05:31: Und es ist für jeden egal ob TK versichert ist oder nicht.
00:05:34: Also wir sprechen hier nicht unzuversichert an.
00:05:36: Wir sprechen wirklich das Ökosystem Startup an und wollen eben diesen Beratungsaufwand oder diese Unterstützung damit bieten.
00:05:45: Also wirklich ihr auf euch zu oder sucht ihr die?
00:05:49: Also wie haltet ihr Ausschau nach bestimmten Themen?
00:05:53: oder gibt es Innovationen wo ihr sagt, da müssen wir jetzt rein?
00:05:56: Also sowohl als auch.
00:05:58: Wir sind natürlich in der Start-up-Bubble präsent, also wir sind auf einer OMR, wir sind auf vielen Start-up-Messen, um den Hinterland aufs Singen, Snippets und Brezzels.
00:06:05: Also wir sind präsent mit der TK, mit Social Pizza vor allen Dingen auch, aber auch im Kosmos.
00:06:10: Also wir arbeiten eng mit co-working spaces, mit Hubs, mit Labs, mit Künderzentren von Universitäten.
00:06:15: Also wir versuchen da wirklich in unseren Gebieten, wo wir unterwegs sind.
00:06:19: möglichst breit, unterstützend unterwegs zu sein, dabei zu sein, überall sichtbar zu machen.
00:06:24: Das ist die TK, das können wir bieten.
00:06:26: Das ist Social Pizza, das können wir bieten.
00:06:27: Das ist das Innovationsportal, das können wir bieten.
00:06:30: Und auf der anderen Seite... kriegen wir aber auch natürlich viel mit.
00:06:33: Also sei es über LinkedIn, wo wir auch sehr, sehr aktiv sind, sei es über Messen oder sei es über Preise, die vergeben werden.
00:06:40: Also natürlich ist da immer mal wieder das auch ein Start-up da ist, wo wir denken, wow, die wollen wir jetzt auch kennenlernen oder einfach auch ein neuer Player, also jetzt Beispiel auch so die Start-up Factories, die sich bauen, die einfach dazu gehören in Deutschland und wo wir natürlich immer wieder zeigen wollen, wir sind dann guter Gesundheitspartner, weil wir einfach unterschiedlichste Möglichkeiten haben, speziell für diese Zielgruppe zu reagieren.
00:07:00: Erkennt man schon relativ schnell, ob ein Start-up das Potenzial hat, was zu verändern oder woran merkt ihr, das könnte für die Versorgung hilfreich sein.
00:07:11: Das ist tatsächlich eine super, super schwierige Frage.
00:07:13: Also thematisch ist es immer sehr, sehr schwer zu sagen, weil die Start-up-Welt ist ja immer, du musst eigentlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein mit der richtigen Idee und dem richtigen Produkt.
00:07:22: Ganz, ganz oft ist ja so ein Feedback auch einfach, du bist zu früh.
00:07:26: Auf der einen Seite ein schönes Feedback, auf der anderen Seite ein blödes Feedback.
00:07:30: Ja also ist es super schwer zu sagen also ich denke setz dich einfach wirklich mit vielen einzelnen punkten zusammen.
00:07:35: also was ist meine idee?
00:07:36: was ist mein mein mein mein mein produkt?
00:07:40: ne oftmals ist es ja so dass der gründer der gründerin die gründerin die idee haben einfach weil sie selbst irgendwo merken da fehlt was und haben vielleicht eine idee wie man dieses problem lösen kann und basteln daran.
00:07:50: Und dann kommen natürlich ganz, ganz wichtige Sachen wie zum Beispiel, wie setzt sich das Gründerteam zusammen, wie wird da dran gearbeitet, dass wir Unterstützung bekommen sehen.
00:07:57: Das ist auch immer ganz, ganz wichtig.
00:07:59: Es gibt ja neben der Technikerkrankung, jetzt gibt es ganz, ganz viele Unterstützer.
00:08:02: In jeder Stadt, in jedem Bundesland gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, wo Gründer, Gründerinnen sich helfen, holen können.
00:08:07: Und das macht da immer total Sinn, einfach mit den Spezialisten zu sprechen.
00:08:11: Und ich glaube, es setzt sich aus vielen Parametern zusammen.
00:08:14: Und wir versuchen das von Anfang bis Ende zu begleiten.
00:08:16: Also gerade am Anfang eben diese typischen Fragen.
00:08:19: muss ich mich selbst versichern.
00:08:20: Während der Zeit aber auch, wie ist das denn, wenn ich meinen ersten Werkstudenten einstelle, meinen ersten Praktikanten, was muss ich denn da machen?
00:08:26: Das weiß man ja nicht.
00:08:28: Man ist ja Gründer, Gründerin, dann ist man auf einmal Chef, dann ist man auf einem Arbeitgeber, dann ist man ein Team und so weiter.
00:08:35: Und da versuchen wir irgendwie mit dabei zu sein, zu unterstützen, zu helfen.
00:08:38: Und für uns eben der ganz, ganz wichtige Punkt, das habe ich eben schon mal kurz angerissen, das Thema Gesundheit.
00:08:43: als Krankenkasse logisch, gesundheit im Unternehmen kennt man vielleicht, gesundheit im Start-up ist für uns super wichtig, das heißt auch da sind wir natürlich ein Partner.
00:08:50: Also wir wollen das Thema Gesundheit, das können wir eben im Präventionsbereich mit den Bereichen Bewegung, Entspannung, Stress, Ernährung und aber auch Sucht, können wir einfach die Firmen unterstützen, da wir unterschiedlichste Angebote, unterschiedlichste Ideen sind regional immer sehr individuell unterwegs und versuchen dann natürlich auch die Teams möglichst gut zu begleiten, gerade auch so das Thema wie wächst mein Team nachhaltig.
00:09:11: Resilienz total wichtig, Achtsamkeit total wichtig, Schlaf total wichtig.
00:09:15: Also gibt es ganz viele Punkte, wo wir als Krankenkasse auch ein guter Unterstützer sein können.
00:09:19: Also du versuchst ein bisschen die etwas wilde Start-up-Welt zu zähmen, ohne sie zu beschränken?
00:09:24: Genau, das wollte ich gerade sagen.
00:09:26: Also beschränken gar nicht und manchmal ist es auch ganz gut, dass es wild ist.
00:09:28: Das finde ich auch immer wieder schön.
00:09:30: Ich finde es immer super schwierig auch selbst, wenn mich jemand fragt, der jetzt DTK oder den Kosmos, in dem ich unterwegs bin, gar nicht kenne.
00:09:38: gar nicht kennt so wenn der mich fragt was ist denn eigentlich dein job?
00:09:40: das ist immer super schwierig weil ich sage mal gerne ich bin irgendwie in der starb Welt unterwegs bin aber kein gründer ich bin halt angestellt und das bei einer körberschaft des öffentlichen rechts bei einer kranken kasse.
00:09:49: Was ja irgendwie dann immer ganz die fuß im kopf bei vielen leuten ist für mich aber irgendwie total schön.
00:09:53: also deswegen finde ich super super angenehm von.
00:09:56: Startups die total aufgeräumt sind und agieren bis zu welchen die total wild sind aber auch irgendwie immer toll erfolge damit feiern.
00:10:03: Ich glaube das ist einfach eine Einstellungsfrage und so ein bisschen auch das mein set wie reagierst du drauf wie.
00:10:07: Kommst du damit klar, wie gehst du damit um?
00:10:09: Und ich glaube, das ist bei uns bei den Start-up-Beratenden, die wir haben und auch vielen Leuten bei uns in der TK, die im Ökosystem unterwegs sind, ein großer Vorteil, dass wir das alle ganz gut können.
00:10:17: Wir sind zwar alle unterschiedlich, wir haben ein richtig, richtig tolles Team.
00:10:20: Ich wünsche jedem, der den Podcast hört und in seiner Stadt unterwegs ist, dass er den Start-up-Berater oder die Beraterin vor Ort kennenlernt.
00:10:26: Das ist wirklich, wirklich gut.
00:10:27: Gerade die Kollegen versuchen immer super, super viel zu helfen, zu unterstützen.
00:10:31: Aber wir sind halt auch unterschiedlich und ich glaube, das macht so ein bisschen aus.
00:10:34: Lass mal konkret werden.
00:10:35: Gibt es irgendwie ein Projekt oder eine Kooperation, die im Gedächtnis geblieben ist, weil sie einfach so total gut funktioniert oder funktioniert hat?
00:10:43: Ja, also das sind natürlich super, super viele.
00:10:45: Also ich habe ja erzählt, seit ersten Siebten sind wir jetzt ein Start-up-Team.
00:10:48: Ich selbst habe die Uni betreut, habe dann Firmen betreut, bin auch schon lange am Ökosystem Start-up mit dran.
00:10:54: Das heißt ja nicht, dass wir seit dem ersten Siebten jetzt so speziell machen.
00:10:57: Das heißt nicht, dass wir es davor nie gemacht haben.
00:10:58: Wir haben es immer mitgemacht.
00:11:00: Jetzt sind wir spezialisiert und eben nur für das Ökosystem da.
00:11:04: Von daher gibt es dann natürlich super viele.
00:11:06: Mein Gebiet habe ich ja erklärt.
00:11:07: Ich hebe jetzt einfach mal einen raus, der so ein bisschen bei mir in der Mitte ist, in Göttingen.
00:11:11: Da arbeite ich jetzt schon seit mehreren Jahren mit der Livestransfektur in Göttingen zusammen.
00:11:15: Super eng, super, super gut.
00:11:16: Da haben wir eine tolle Kooperation.
00:11:19: Und da haben wir im Endeffekt auch eine ganz, ganz vielfältige Zusammenarbeit.
00:11:22: Da sind wir mit euch als Landesvertretung unterwegs.
00:11:25: Gerade bei dem ELSA Pitch Program, zum Beispiel, haben wir zwei Kollegen aus der Landesvertretung, die als Coaches und Mentoren mit dabei sind.
00:11:32: Gerade weil in diesem Live-Sense Bereich die Ideen natürlich sehr gesundheitlich sind, können wir da einfach gut in das Tandem gehen und gut unterstützen.
00:11:39: Es gibt aber auch zum Beispiel den Live-Sense Startup Day, wo wir eigentlich... Jedes Jahr mit einer coolen Kinon mit dabei sind, wo wir beim Markt der Möglichkeiten unseren kleinen Stand haben, wir arbeiten am Ökosystem dran, bei mir gibt es so ein, ich will es gar nicht Produkt nennen, aber ich nenne es immer Ask Me Anything, das ist so mein Sprechtag, witzigerweise hat den Namen auch die License Factory damals entwickelt, den habe ich geklaut, hat mir aber das okay abgeholt, dass ich das darf.
00:12:02: und das ist eigentlich ganz einfach, das ist für mich ein Sprechtag, ich bin da in... unterschiedlichsten räumlichkeiten in dem fall in der live directory regelmäßig vor Ort sitze da das wird im vorfeld beworben, die können die co-worker die Mitarbeiter die der vor Ort sind die können einen termin beim buchen die können auch einfach vorbeikommen die können ihre fragen stellen die können sich mit mir austauschen mit mir vernetzen die können sich einfach mit mir über ein kaffee unterhalten.
00:12:25: oder am kaffee unterhalten wir auch immer also ganz locker und das klappt halt wirklich super super gut das macht viel spaß und wir machen auch einmal oder mehrfach im Jahr unterschiedlichste Gesundheitsaktionen, sei es das Thema Ernährung, sei es das Thema Bewegung, also ich habe ja vorhin schon erzählt, wo wir unterwegs sein können, wo wir einfach für das, für die ganze Life-Sanctuary und drumherum tolle Angebote machen.
00:12:44: Und das macht da unter anderem super viel Spaß, gibt aber auch noch viele andere Player, wo das wirklich gut funktioniert.
00:12:49: Und Sprechter klingt halt auch so herrlich nach Krankenkasse.
00:12:51: Deswegen,
00:12:52: deswegen habe ich das als mir anything genannt, richtig genau.
00:12:55: Ja, also ich bin sehr super aktiv auf linken und in der Regel poste ich das dann auch immer, wenn ich wo bin und versuch das auch in unterschiedlichsten Städten unterschiedlichsten auch Locations wo ich da bin.
00:13:04: Im Pioneer ist es glaube im Bielefeld zum Beispiel, die haben schon einen Format, das heißt Ask Me Anything, da haben wir es Open Days genannt, finde ich aber alles besser als Sprechter.
00:13:11: Sprechter klingt so alt eingesessen irgendwie.
00:13:14: Das wollen wir ein bisschen aufbrechen.
00:13:15: Genau.
00:13:16: Was sind denn, also auch wenn du bei diesen Ask Me Anything Tagen bist, was sind da so die größten Hürden, wenn man Innovationen wirklich auch in die Regel versorgen?
00:13:24: bringen will, gibt es da irgendwas wo du sagst mach das lieber nicht oder sind es eher technische Themen, regulatorische Grenzen oder die klassische, da haben wir jetzt schon ein paar mal auf Eingang diese klassische berühmte Kulturfrage.
00:13:39: Super viel, also von bis, ich glaube der Gesundheitsmarkt ist wirklich in Deutschland super kompliziert, super schwierig, ist aber für uns natürlich wieder ein guter Punkt, wo wir unterstützen können.
00:13:47: Wir haben das Innovationsportal, auf dem Innovationsportal haben wir jetzt zum Beispiel unser Health Product Wheel, das ist PDF.
00:13:54: Und das erklärt einfach erstmal den deutschen Gesundheitsmarkt die Vorgaben und was hier passiert.
00:13:57: also wirklich was ist der erste Gesundheitsmarkt?
00:14:00: was ist der zweite?
00:14:01: Und dann sind es aber auch, was du angesprochen hast, Regulatorien.
00:14:04: Also, um in Deutschland mit einem Produkt im Gesundheitsbereich aktiv zu werden, du brauchst eine CE-Zertifizierung, du brauchst gewisse klinische Studien, du brauchst in der Regel auch Player aus der Gesundheitswelt, die dich unterstützen.
00:14:15: Eine Sache, mit der wir auch regelmäßig kontaktiert werden sind diese typischen LOEs, die hatte auf Interest.
00:14:19: Also, ist das was, was irgendwie an den Markt kommt, was fehlt, wo wir ja auch immer wieder ganz ganz gezielt einfach drauf gucken und gucken, können wir da das Startup bei unterstützen.
00:14:27: Ich glaube, es ist wirklich ein Zusammenspiel aus allem.
00:14:29: Also, wir haben jetzt vieles angesprochen.
00:14:31: Regularien, Hürden, ja und dann aber auch einfach das dran bleiben.
00:14:35: Also oftmals ist auch das Feedback.
00:14:36: Es ist jetzt irgendwie von der Zeit jetzt früh, das habe ich auch schon mal gesagt und viele Startups testen damit ihren Produkt vielleicht auch erstmal in anderen Ländern, was eigentlich total schade ist, weil wir die tollen Ideen hier natürlich auch haben wollen.
00:14:46: Aber wenn wir es dann eben soweit hinkriegen, dass es dann hier doch Markt treff ist und wir es hier eingebaut bekommen, dann ist es halt eine tolle Innovation für das ganze Gesundheitssystem.
00:14:53: Das ist ja das, was wir wollen.
00:14:56: Und die Startups, wie erleben die das, wenn sie mit einer Kasse?
00:14:59: Also jetzt uns als CK, und wir machen das ja auch das erste Mal mit einer Krankenkasse zu tun haben, ist das so, wow cool, das ist ja doch anders als gedacht.
00:15:06: oder oh mein Gott, da kann ich gar nicht mit umgehen.
00:15:09: Ja, tatsächlich.
00:15:10: Also im Endeffekt, also wenn du dich mit Menschen vor Ort draußen, ich sag jetzt mal draußen im Vertrieb, in der Welt quasi unterhältst, viele denken halt, die Krankenkasse ist die Karte, die ich nutze, mit der ich zum Arzt gehe.
00:15:22: Von daher haben wir dann natürlich viele Möglichkeiten zu zeigen, dass wir doch ein bisschen mehr noch können.
00:15:27: Ja also von bis wir sind am Ende auch eine Körperschaft des Öffentlichen rechts sind glaube ich sehr innovativ unterwegs für unterstützen gut und das ist es glaube ich auch.
00:15:34: wir sind die Partner die Gesundheitspartner die Unterstützer.
00:15:37: wir können viele Sachen können viel unterstützen.
00:15:39: deswegen ist das Thema eigentlich mal die Dankbarkeit.
00:15:41: viele Leute freuen sich wenn wir zusammenarbeiten viele sind da total offen.
00:15:45: natürlich gibt es auch immer mal die die irgendwie eine blöde Erfahrung gemacht haben.
00:15:48: auch das muss dabei auch das gibt es einfach.
00:15:50: Aber wir wollen da einfach die TK weiter sichtbar machen, wollen als Partner dabei sein und wollen einfach gerne, dass die Startups die Firmen hier in Deutschland wachsen können, finde ich immer so ein ganz schönes Bild.
00:16:01: Wir wollen den Nährboden so ein bisschen bieten, damit die Start-ups hier einfach wachsen können und sich hier ansiedeln.
00:16:06: Das ist ja das, was wir wollen, dass die Start-ups hier in Deutschland bleiben.
00:16:08: Für mich jetzt natürlich noch mal, dass sie auch in der Region bleiben, also dass sie sagen, wir wollen jetzt hier in Niedersachsen, in Nordhessen oder und müssen jetzt eben nicht unbedingt vielleicht direkt nach Berlin, nach Hamburg oder in einer der Top-Regionen gehen.
00:16:22: Das ist ja so ein bisschen das, was wir wollen und da wollen wir natürlich unterstützen und wollen einer der Partner sein vor Ort, die dabei hilft.
00:16:28: Und die Ideen entstehen ja auch wirklich überall.
00:16:31: Was würdest
00:16:33: du sagen, wenn du in die Zukunft schaust, gibt es da Technologietrends?
00:16:37: Ja natürlich, wir alle sprechen von KI, aber gibt es einen Potenzial aus deiner Erfahrung, aus den Startups, mit der Zusammenarbeit mit den Startups, die das Gesundheitswesen noch verändern wird in der nächsten Zeit?
00:16:49: Auch das wieder super, super schwer zu sagen, ganz unterschiedlich.
00:16:52: Also ich war jetzt gestern zum Beispiel, bei der Lifesans Factory, beim Elsa Pitchbowl, wo wir unterschiedlichste Ideen gepitched haben, dass dann auch immer von Biss, also von Krebstherapien über Thema Lunge und Luft war mit dabei.
00:17:07: Das genau rauszuarbeiten ist immer super schwer.
00:17:09: Aber du hast ein Beispiel schon angesprochen, Thema künstliche Intelligenz und Thema Digitalisierung.
00:17:14: Also alles, was gewisse Abläufe verschlangend, beschleunigt, schneller macht.
00:17:19: Wir kennen das ja alle, wie schwer es teilweise ist, einen Facharztändigen zu bekommen, wie schwer gewisse... gewisse Regularien einfach sind, gewisse Sachen dauern einfach super lang.
00:17:27: Und da merke ich, dass gerade Startups einfach oder gerade Menschen einfach sehr, sehr gute Ideen haben, die gewisse Prozesse verschlanken.
00:17:34: Und ich glaube, das ist im Moment das, was wir auch so ein bisschen brauchen.
00:17:36: Also jetzt, das ist reine Meinung, Sebastian Böhring, das ist kein, kein, aber ich, ich glaube einfach dieses, teilweise auch dieser Punkt, wir wollen, wir wollen Hürden abbauen, wir wollen es ein bisschen einfacher machen, wir wollen es schneller machen, wir wollen es schlanker machen und über die KI das einfach auch als Mehrwert zu nutzen und uns das.
00:17:52: Das wissen dann mit anzueignen, das denke ich ist einfach gerade so ein Punkt, der wirklich vormarsch ist.
00:17:57: Ja, spannend.
00:17:59: Ja, Sebastian, vielen Dank für den Einblick in deine Arbeit und in eurer Arbeit als Start-up-Team.
00:18:04: Danke, dass du uns gezeigt hast, wie viel Innovationsgeist auch jetzt schon im Gesundheitssystem steckt.
00:18:10: und ich sage einfach, danke, dass du hier warst.
00:18:12: Ja, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.
00:18:14: Und hier von mir einfach auch nochmal die Informationen an euch alle, wenn ihr euren Start-up-Berater, eure Start-up-Beraterin vor Ort regional kennenlernen möchtet.
00:18:22: Wendet euch gerne per E-Mail an, das ist unser Social-Pizza-Team, das ist startupaptk.de.
00:18:26: Und wir melden uns dann bei euch mit dem jeweiligen Ansprechpartner und gucken, wie wir vor Ort gemeinsam arbeiten
00:18:32: können.
00:18:34: Vielen Dank fürs
00:18:35: Zuhören und bis zum nächsten
00:18:37: Mal im Maschinenraum Gesundheit.
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