Digitalisierung im Pflegeheim – der direkte Draht zur Kardiologie
Shownotes
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen ist es nicht immer leicht, fachärztlich betreut zu werden. Viele von ihnen schaffen den Weg zur Arztpraxis nicht mehr. „BlenCon“ sorgt in Berlin dafür, dass Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Heimen fachübergreifend versorgt werden – dank Telemedizin. Thomas Galinsky hat mit Dr. Shwan Hussein über das Projekt gesprochen.
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00:00:00: Willkommen im Maschinenraum Gesundheit, dem Podcast der TK Landesvertretungen.
00:00:10: Hier treffen wir Antreiberinnen und Pioniere, die sich für eine bessere Versorgung stark machen,
00:00:15: die Grenzen verschieben und Fortschritt vorantreiben.
00:00:19: Hallo aus Berlin, mein Name ist Thomas Galinski, ich bin der CK in Berlin und Brandenburg.
00:00:27: Ich freue mich sehr, heute Herrn Dr. Hussain bei mir begrüßen zu können.
00:00:32: Schönen guten Tag Herr Dr. Hussain.
00:00:34: Ja, schon guten Tag Herr Ganski. Vielen Dank für die völlige Begrüßung.
00:00:38: Ich freue mich auch hier zum ersten Mal vor allem in dieser Gebäude von TK zu sein.
00:00:43: Ja, schön, dass Sie bei uns sind. Herr Dr. Hussain, sind Kardiologi in Berlin?
00:00:47: Wir beteiligen sich am Projekt BlendCon und BlendCon, es steht für BlendCon-Consortation.
00:00:54: Und dieses Projekt hat zum Ziel Menschen in Pflegeeinrichtungen, die aufgrund ihres Alters häufig von Herz-Kreisler-Verkrankungen betroffen sind,
00:01:04: telemedizinisch zu betreuen und so auch die Versorgung zu verbessern.
00:01:08: So die ganz kurze und knappe Erklärung, aber ich glaube, dass Sie als Praktiker das nochmal viel besser für uns erklären können.
00:01:15: Deswegen zum Start an Sie die Frage, was verbirgt sich hinter BlendCon, was ist das?
00:01:20: Ja, BlendCon, wie Sie auch sagten, es kommt von BlendCon-Consortation.
00:01:25: Das ist eine fachübergreifende Betreuung von pflegebedürftigen Patienten im stationären Bereich, also in den Plätenheimen,
00:01:34: Patienten, die eine oder mehrere Herzkrausaufregungen haben.
00:01:39: Diese Patientengruppe werden fachübergreifend, das heißt von Hausärzten und Karduluren gleichzeitig betreut.
00:01:48: Das Ganze funktioniert telemedizinisch, also ohne dass der vor allem der Facharzt dort bei den Patienten angeht.
00:01:56: Wenn ich jetzt Patient bin, tatsächlich in der Pflegeeinrichtung bin, wie kann ich mir das konkret vorstellen?
00:02:06: Also was passiert mit mir als Patientin oder als Patient, wenn ich von Ihnen dann auch betreut werde?
00:02:12: Also die Patientin, wie gesagt, die mindestens eine Herzkrausaufregung haben bei diesem Projekt,
00:02:24: bis zu was sie eingeschlossen und haben eine Patientenakte.
00:02:29: So, diese Patientenakte ist bei sowohl dem Hausarzt als auch bei den betreuen Karduluren präsent.
00:02:37: Also ich habe diese Patientenakte bei mir und der Hausarzt auch und diese Patientenakte ist auch vor Ort im Pflegeein.
00:02:45: Und in diesem Pflegeein sind auch Pflege, die jetzt bei dieser Projektgeschuld sind, mit diesem Patientenakte umzugehen.
00:02:53: Wir können die Patientendaten in dieser Patientenakte sehen, wir können die Diagnose sehen, wir können die Medikamente sehen
00:03:01: und wir können aber auch zulässig sehen, wie die Parameter aussehen.
00:03:07: Die Parameter, sie sind bestimmte Parameter, die Regelungen sich erhoben werden von den Pflegerpersonalen.
00:03:13: Dabei geht es um Blutdruck, EKG, Sauerstoffsetigung, Puls, Gewicht und befindende Patienten.
00:03:23: Und eine oder mehr dieser Parameter, wenn sich ändern, dann kriegen wir als betreuerender Arzt eine Benachrichtigung.
00:03:32: Je nachdem, wie wir die Schwerungwerte vorher angestellt haben, das Notiz geht jetzt bis dann ins Detail,
00:03:38: dann kriegen wir Benachrichtigung, dass die Parameter sich verändert haben und dann dementsprechend reagieren wir.
00:03:45: Und gibt es natürlich auch Visiten, die wir auch regelmäßig durchschüren können, wenn das passiert.
00:03:53: Das heißt konkret reagieren, das klient ja danach, dass Sie dann in dem Pflegeheim anrufen oder fahren Sie hin.
00:04:01: Wie muss man sich das vorstellen, was passiert dann tatsächlich konkret für die Patienten und Patientinnen weiter?
00:04:05: Man guckt sich diese veränderten Werte an, zum Beispiel wenn es sich um ein Blutdruck handelt.
00:04:12: Sehen wir, wenn es einen akuten Handlungsbedarf gibt, muss man natürlich dementsprechend schnell reagieren.
00:04:20: Aber in diesem Fall geht es tatsächlich um die Veränderungen, die jetzt nicht als sozusagen als notfallmäßiger Veränderung gehen.
00:04:35: Ein Patient, der natürlich einen Blutdruckanstieg hat, von zum Beispiel über 200 mmhg, dann ist das ein akuter Fall.
00:04:47: Das ist ein Notfall, und in diesem Fall wird man an anderer Stelle benachrichtigen.
00:04:51: Aber hier geht es tatsächlich darum, ob Blutdruckwerte in einem Raven sich bewegen, bei dem man Medikamente verändern sollte.
00:05:02: Oder weitere Maßnahmen ergreifen sollte, zum Beispiel ins Krankenhaus einweisen oder zum Facharzt überweisen.
00:05:12: Wenn Sie das mal bündeln nochmal aus Patientenpercetive, was ist der konkrete Nutzen für jemanden, der diese Betreuung bekommt im Vergleich zu dem, wie es wäre ohne diese thermiklinische Betreuung, wenn Sie das nochmal zusammenfassen?
00:05:26: Das ist natürlich so dieser Patienten in der Pflegeheimen, wenn sie normalerweise getreut, nur durch den Hausarzt.
00:05:36: Und wenn aber eine fachspezifische Fragestellung gibt, katologisch, dann ist es immer natürlich sehr schwierig, schnell einen Katologen zu erreichen.
00:05:49: Natürlich, das gilt auch für andere Fachs, aber in diesem Fall Spörschung über Katologie.
00:05:54: Es ist schwer, einen Termin zu bekommen. Es ist auch mit einem großen Aufwand verbunden, Pflegebetriebsthigen Patienten zum Facharzt zu schicken.
00:06:05: Sowohl in den Städten, als auch auf dem Land.
00:06:08: Menschen, die durch den Herkunften Bier sind, die sind nicht nur so mobil, es gibt auch Patienten, die z.B. demenzerkrank sind.
00:06:15: Sie fühlen sich sehr unwohl, wenn sie in einem fremden Umgebung befinden.
00:06:21: Da sind sehr, sehr viele Faktoren, die nicht unbedingt dafür sprechen, dass dieser Patienten das Pflegeheimen verlassen und zum Fach ausgeschickt werden.
00:06:29: Wie gesagt, ich schweige von Terminen, die man schnell bekommen soll, die aber immer schwieriger werden.
00:06:37: Bei der Benefit von dieser telemedizinischen Betreuung ist, dass man mehrere Patienten betreuen kann durch einen Arzt, der nicht vor Ort ist, und ohne logistischen Aufwand können schnell Fragen beantwortet werden und weitere Maßnahmen eingeleitet werden.
00:07:03: Das ist ein großer Vorteil.
00:07:06: Vielen Dank für den Einblick.
00:07:08: Jetzt haben wir über die Patientenperspektive gesprochen. Was bringt das tatsächlich jemanden in so einer Betreuungskonstrukte zu sein?
00:07:16: Wenn Sie jetzt mal auf sich als Arzt schauen, was war für Sie der Impuls zu sagen, tolle Idee?
00:07:23: Da mache ich mit.
00:07:24: Wir wissen alle, dass die Anzahl der Pflegebedürftigen Patienten in Deutschland, aber auch in Deutschland, die nicht mehr in der Region sind, nicht mehr in der Region sind.
00:07:36: kann es in Europa steigen. Wir erkennen alle die demografische Entwicklung und dementsprechend
00:07:41: leiden auch immer mehr ältere und vielleicht überdutige Patienten auch an Herzgrasabwehrkrankungen.
00:07:47: Aber die Fachärzte wachsen nicht so schnell wie die Anzahl der Patienten steigen und man denkt
00:07:57: immer wie kann man diese Luke erschließen. Ich kenne auch aus eigener Familie Patienten, haben
00:08:04: wir Patienten auf dem Land, ältere Patienten wie schwer es ist einen Facharzt mitzubekommen und
00:08:11: einfach erreichen. Und deshalb war für mich dieser Projekt ein sehr vielversprechendes Projekt
00:08:19: für jetzt aber auch für die Zukunft, dass man vielleicht diese Luke erschließt, dass Patienten
00:08:25: erreicht, die nicht so schnellfach aus erreichen können. Das Projekt ist ja gerade erst angelaufen,
00:08:32: aber vielleicht haben sie trotzdem schon so erste Erfahrungen oder vielleicht sogar ein Art
00:08:38: zuerst als Zwischenfazit für sich ziehen können. Was verändert sich eigentlich dadurch? Also ich
00:08:44: kann leider zu jetzigen Zeitpunkten, Sie haben gerade gesagt das Projekt angelaufen. Ich habe keine
00:08:49: Statistische Daten dazu. Ich kann aber aus meiner Erfahrung sagen, wir haben bei einigen Patienten,
00:08:59: die wir betreuen, also ich meine Pflegerheim betreuen wir knapp über 30 Patienten, haben wir
00:09:05: schon viele Fragen beantwortet, die hätten vom Facharzt beantwortet werden müssen und haben wir
00:09:15: aber auch vor Ort Diagnosen gestellt, die schon sehr relevant waren und auch therapeutische
00:09:24: Relevanz hatten, ohne dass wir dort vor Ort sind. Alles telemedizinisch. Und das hat uns gezeigt,
00:09:32: dass wir eigentlich schon Diagnose stellen können und aber auch unnötige Untersuchungen für
00:09:40: meine. Also ich verstehe so, es wirkt, es klappt, sozusagen der Plan geht erst mal auf. Das, was uns
00:09:46: sich so in der Theorie versprochen hat, funktioniert. Sie haben eben gesagt, Sie konnten Fragen
00:09:51: beantworten, die so aufgekommen sind. Was sind das so typische Sachen, die Sie da erreicht haben?
00:09:56: Ja, zum Beispiel gibt es eine Frage bei einem Patienten, der Patient Hand schwindelt und hat
00:10:06: im EKG, kann es normalen EKG, hat ein Herz-Füllkünstler oder einen Puls von 50 und natürlich
00:10:14: gab es ein paar andere Parameter, die auch davor gesprochen hatten, dass dieser Patient
00:10:19: vielleicht ein Herz- und Störung hat, die wir nicht so einfach in diesem EKG gesehen haben,
00:10:26: halb am Pär. Ferren sozusagen Störung, ein Langsatz EKG schreiben lassen und in dem Langsatz
00:10:34: EKG hat sich ergeben, dass dieser Patient einen Herz- und Störung braucht. Schon da wurde
00:10:39: er dem gesprochen auch ins Krabbenhaus Schneerlöst eingewiesen und wurde ein Herz- und Störung
00:10:45: implantiert. Das ist ein Beispiel für einen Patienten, bei dem wir die Diagnose, Telemedizinik
00:10:52: gestellt haben. Ja, das ist ein sehr konkreter Nutzen, den Sie da beschreiben. Das ist sehr
00:10:56: konkret, ist kapier, aber bei einem, was war das bei mehreren Patienten, natürlich gab es
00:11:01: auch die Frage Störung, ob man wegen erhöhtem Blutdruck die Patientin oder der Patienten
00:11:07: zum Facharzt schicken soll, das haben wir aber auch Telemedizinisch und Medikamenten
00:11:15: für Änderung, für Medien, dass dieser Patient oder Patientin zu Facharzt geschickt wird.
00:11:21: Gleichzeitig ist das ja so, wenn man so ein Projekt startet, glaube ich, kennt jeder von
00:11:24: uns, man hat irgendwie ein Idealbild und die Wirklichkeit ist ja dann manchmal so, dass manche
00:11:28: Dinge auch noch nicht funktionieren. Was ist Ihnen denn bisher über den Weg gelaufen, wo Sie gesagt
00:11:33: haben, Mensch, da müssen wir irgendwie noch besser werden, da hakt es. Das ist, ich gab es hier
00:11:38: vor allem im ersten Quartal, wo ich daran teilgenommen hatte. Ich glaube, wir haben
00:11:44: alle in Sommer letzten Jahres begonnen mit dem Projekt. Ich sage mal so, ich bezeichne das als
00:11:51: kleine technische Hürde, die aber zum großen Teil behoben worden sind. Jetzt
00:11:59: zum Beispiel, Mikrofon hat nicht richtig funktioniert oder gab es mal Uterbrechung
00:12:06: in der Leitung. Wir sind natürlich alle per Internet verbunden, aber deshalb sage ich,
00:12:13: es sind Kleinigkeiten, die man jetzt im Verlauf viel besser unter Kontrolle hat.
00:12:19: Ich meine, wir wissen alle, das neue Projekt, damit man anfängt, ist nie von Anfang alles perfekt.
00:12:28: Wir müssen alle wachsen mit den technischen Herausforderungen und mit den
00:12:31: wirgebenharten und ich bin mir sicher, dass man immer mehr optimieren kann.
00:12:37: Der Bedarf von ärztlicher Versorgung in Deutschland wird weiter wachsen,
00:12:43: auch aufgrund der demografischen Entwicklung, die wir alle kennen, die Zahl der Fachkräfte aber
00:12:48: nicht. So sieht es momentan aus. Deswegen wird es vermutlich noch mehr Projekte, die Blende
00:12:55: können geben müssen, um die Menschen auch in Zukunft bestmöglich medizinisch versorgen
00:12:59: zu können. Wo sehen Sie denn vielleicht auch noch weitere Möglichkeiten für den Einsatz von
00:13:05: digitalen Techniken und Telemedizin in Ihrem Fachbereich der Kalilubie?
00:13:10: Also ich kann mir persönlich vorstellen, dass man vor allem auf dem Land, wo wenig Fachärzte
00:13:20: vorhanden sind oder man sehr großen, mit so einem grossen Aufwand Fachärzte erreicht,
00:13:27: dass man pflegebedürfige Patienten auf Zuhause mit der Hausärztin oder mit dem Haus alles
00:13:33: auch betreuen kann. Man kann natürlich auch weiter vielleicht spekulieren für die Zukunft,
00:13:38: dass man vielleicht alles Kalilurge, könnte man auch zum Beispiel Rettungsstellen auch betreuen.
00:13:47: Und man muss nicht immer vor Ort sein, sehen das, um bestimmte Fragen zu beantworten. Man kann
00:13:54: auch mit Telemedizin nicht viele Fragen beantworten. Gleichzeitig kann man auch, also einen Arsch kann
00:14:00: mehr Rettungsstellen betreuen ohne vor Ort zu sein. Also kann ich mir gut vorstellen. Ansonsten
00:14:08: in der Natur, das kann man auch in der Stadt aufmachen. Aber
00:14:13: das macht cool, wie das Videogemäße auch hier im Blöckchen das Ende ich aussehen.
00:14:18: Ich kann mir gut vorstellen, dass in Zukunft mehr dieser Fragestellungen geben wird.
00:14:24: Ja, dann sage ich jetzt vielen Dank für diesen spannenden Einblick. Ich habe heute tatsächlich
00:14:32: gelernt, wie Digitalisierung, wie Telemedizin Menschen ganz konkret helfen kann. Ich fand
00:14:39: das sehr beeindruckend, auch die Beispiele sie genannt haben, wie sie da Menschen konkret
00:14:42: geholfen haben und danke ihnen sehr für dieses Gespräch. Schön, dass sie bei uns waren,
00:14:48: Herr Dörferstehen. Ja, ich sehe gerne. Vielen Dank auf an Sie und mir hat mich auch sehr gefreut.
00:14:53: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal im Maschinenraum Gesundheit.
00:15:01: [Musik]
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